Zwar meinen 94 Prozent der Führungskräfte von mittelständischen Unternehmen, dass die Gesundheit ihrer Beschäftigten ein Erfolgsfaktor ist. Gleichzeitig steht jede dritte Führungskraft gesundheitsfördernden Maßnahmen zögernd gegenüber, 27 Prozent sogar skeptisch.
Das sind Ergebnisse der Studie: “Gesunde Arbeit. Anspruch und Wirklichkeit im Mittelstand”, die die Barmer gemeinsam mit F.A.Z Business Media research erstellt hat.
In vielen mittelständischen Firmen bleibe es bei Einzelmaßnahmen, die keine systematische Planung, kein Fachwissen und keine institutionelle Verankerung erforderten, erklärt Simone Schwering, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer Mitte September. Am häufigsten gebe es eine kostenlose Getränkeversorgung (79 Prozent), eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung (63 Prozent) sowie Angebote zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung (62 Prozent).
Die Chance, systematisch und strukturell etwas für die Gesundheit der Beschäftigten zu leisten, werde damit vertan.
red
